1953 - Baubehörde 

1954 veröffentlichte die Baubehörde unter dem Titel "Das Baujahr 1953 / 54 in Hamburg" in der Schriftenreihe zum Bau-, Wohnungs- und Siedlungswesen eine Graphik mit dem geplanten Hochbahnnetz. Planungsgrundsätze waren auch Untersuchungen über kürzere Haltestellenabstände und Vermehrung der Zugänge zu den Haltestellen. Im Großen und ganzen sind das die schon im Jahre 1950 vom Abendblatt veröffentlichten Linien.  

 

Bei diesem Entwurf bleibt weiterhin die Idee eines Anschlusses von Niendorf nicht über Hoheluft, sondern über Stellingen (d.h. Hagenbecks Tierpark)  auf den Tisch. Die Strecke soll dann Burgwedel an die AKN-Bahn anschließen. Auch die Billstedter Linie sollte bis Billwärder Ausschlag führen und dort Anschluss an die S-Bahn haben sowie die damals noch bestehende Marschenbahn. Die Wandsbeker Linie bog erst am Ölmühlenweg nach Norden ab und hätte so bei der Station Trabrennbahn die Walddörferbahn erreicht. Offenbar war an ein Linienbündel Lurup bzw. Burgwedel - Jungfernstieg - Mönckebergstr - Wandsbek bzw. Billstedt gedacht. Die 1950 als "F" bezeichnete Linie war vorübergehend verschwunden, tauchte aber später in den Plänen wieder auf.

Die Bahrenfelder Linie über Bhf. Bahrenfeld und Friedensallee war jetzt bis Lurup gedacht und die Halbringlinie machte einen kleinen Knick nach Norden, um den Bf. Holstenstraße mit zu bedienen. Wieder neu belebt wurde die Verlängerung des Halbrings bis an das Elbufer bei Neumühlen aus dem Plan von 1937, aber die Strecke bis Teufelsbrück fehlte jetzt. Verbindungen über die Elbbrücke nach Veddel und Wilhelmsburg sowie in den Freihafen (offenbar jetzt durch die Ochsenzoll-Linie) vervollständigten das geplante Netz, auch der Alster-Halbring sollte dorthin führen. Der Anschluss der Grindelstrecke, von Uhlenhorst und von Bramfeld war nicht vorgesehen.