Verlag = VVM, Verein Verkehrsamateure und Museumsbahnen in Hamburg
mit 392 Seiten, davon 72 Linien-Netzpläne, 8 Seiten in Farbe über Dachzeichen und Linienlaternen, ca. 265 Photos,
ausführliche Linienchronik und viel Hintergrund-Text zur Hamburger Stadt- und Verkehrsentwicklung. Am 08.03.2009
um 18:00 Uhr berichtete der NDR im Rahmen der
Sendung "Rund um den Michel" über meine Spurensuche zur Hamburger
Straßenbahn und über die Entstehung dieses Buches.
Der Preis beträgt 29,80 €
die ISNB-Nr. ist 978 3-923-999-17-0. Bestellung z.B. möglich beim VVM in der Spalte rechts bei
"Wir bieten an" unter "
Publikationen"
Das Buch befindet sich unter der Signatur HH 6801/9 im Präsenzbestand des Hamburg-Lesesaales der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg und unter der Signatur A923/0067 im Präsenzbestand des Bibliothek des Staatsarchives Hamburg .
Ein Wort vorweg
Hinweise zu den Linienplänen
Die Pferdebahnzeit (1866-1893) = Seite 7
Erste Projekte
Die Pferde-Eisenbahn-Gesellschaft in Hamburg
Die Hamburg-Altonaer Pferdebahn-Gesellschaft
Die Straßen-Eisenbahn-Gesellschaft
Die Hamburg, Altona and North Western Tramways Company, Ltd., und weitere Netzerweiterungen
Die Große Hamburg-Altonaer Straßenbahn und ihre Konkurrenten
Durchbruch durch die Neustadt
Die Elektrifizierung (1894 - 1900)= Seite 37
Der entscheidende Fortschritt
Eine erste von Beginn an elektrische Strecke
Die Centralbahn zeigt Ellenbogen
Auch die HAT kommt "in die Puschen"
Blickpunkte Eimsbüttel, Altona, Bahrenfeld
Liniennummern (1900 - 1905) = Seite 63
Der Umbau des Rathausmarktes
Das Nummernsystem
Der Bau des Hauptbahnhofes wirft seine Schatten
Linien 31, 32 und 33 sind neu
Linien werden "verbunden"
Über 40 Linien in Hamburg (1906 - 1914) = Seite 95
ABC der Verstärker
Umleitung wegen der Hochbahn
Querverbindung im Osten
Sechs verheißungsvolle Projekte
Die Mönckebergstraße
Fahr'n wir mal zu Hagenbeck
Die Hochbahn betritt die Bühne
Weiter in das Umland
Pech für Bramfeld und Cuxhaven
Revolution und Inflation (1915 - 1924)= Seite 135
Frauen an der Kurbel
Kohlenmangel und Streiks
Schöne Pläne in schlechten Zeiten
Das Ende der SEG
Zum Stadtpark mit der Straßenbahn
Übernahme der Zentralbahn
Eingestellte Linien - das Netz wird grobmaschiger
Die Rentenmark
Die Nummer "15" wird erneut verwendet
Immerhin wieder bis Klein-Flottbeker Weg
Weimarer Aufschwung (1925 - 1932)= Seite 179
Konsolidierung am 26. Mai 1925
Die goldenen Zwanziger - verstärkte Mobilität
Der "Star" des Jahres 1927
Wer fährt wann in Richtung Billstedt
Keine Bahn mehr in der Hermannstraße
Noch einmal Umbau Rathausmarkt und die Weltwirtschaftskrise zieht herauf
Linie 4 hat ein Sonntagskind
Fahrplanheft für den 24-Minuten-Takt
Unter dem Hakenkreuz (1933 - 1943) = Seite 215
Anfänge der Massenmotorisierung
Immerhin 600 m neue Strecke in Hamm Süd
Jan Himp und die kleine Linie 7
"Groß Hamburg"
Busse zum Straßenbahntarif
Verdunkelung und Stromsparen
Komfort durfte man nicht mehr erwarten
Ruhe vor dem Sturm
Codewort "Gomorrha" (1943 - 1947) = Seite 255
Die Zerstörung
Wen hätte man in Hamm besuchen sollen?
Auch im Osten wieder Bahnen
Trümmer in der Mönckebergstraße
Innenstadtsperre
"No overtaking left"
Es kann nur besser werden
Der grimmig kalte Winter
Der Wiederaufbau (1948 - 1955)> = Seite 291
Endlich nach Bramfeld
Nicht wieder in Betrieb genommen
Die Harburger O-Busse und die Nacht-Straßenbahn
Wieder über die Steinwege
Der "Engelbrecht-Plan"
Berufsverkehr am Stephansplatz
Ein langer Abschied (1956 - 1978)= Seite 323
Das Sterben beginnt unauffällig
Linie 5 darf Silvester 1959 nicht mehr mitmachen
Nur noch 6,3 Hamburger teilen sich ein Auto
Der HVV
Die Agonie der "18"
Eine exotische Spielart
"Voraussichtliche Fahrplanänderung im Sommer 75"
Die doppelte "14" - und das Ende der Linie 2
Rekonstruktion der Dachzeichen und
Sechsecklaternen der Straßenbahn = Seite 377
Quellenverzeichnis = Seite 385
Für die Anmerkungen und Korrekturen zu diesem Buch danke ich Herrn Stefan Benecke.
ISBN
Aufgedruckt ist 978 3 923 999 07 1
korrekt aber 9 78 3 923 999 17 0
Unter der aufgedruckten Nummer ist das VVM-Buch von
H.J. Kielmann über die Alsternordbahn von 1981 registriert.
Seite 12
05.04.1870 ist natürlich 04.05.1870
Seite 18
zu Plan 3 "auf Seite 16"
ist zu streichen, der Plan befindet sich rechts nebenan auf Seite 18. zu
02.08.1881 = [18] fährt Rathausmarkt - Eppendorf - Cäsilienstr, [19] den
Kleinen Alsterring Mittelweg - Hofweg
Seite 32
Anmerkung 7, der Hinweis auf Seite 94 ist überholt, richtig ist Seite 96
Seite 50
zu Plan 9 "auf Seite 46"
ist zu streichen, der Plan befindet sich rechts nebenan auf Seite 51
Seite 59
Bildunterschrift: ... der fünfgleisigen Umsetzendstelle ...(nicht
viergleisigen)
Seite 60
21.09.1998 ist natürlich 21.09.1898
Seite 99
Plan 17 = Rathausmarkt auch Endstation der Linie "T", über
Ferdinandstr fährt auch Linie "U" und über Lombardsbrücke Linie
"L"
Seite 124
zu 01.03.1912 = zwar Aufnahme des Hochbahn-Betriebes, feierliche Eröffnung
war 15.02.1912; der 29.07.1912 muss sein 29.06.1912 (Eröffnung Hochbahn Millerntor -
Rathausmarkt)
Seite 154
zusätzlich 17.01.1922 = [21] kein Betrieb mehr sonntags
Seite 171
Plan 33 = Kieler Str, Linie [39] auch w-nm, Wandsbeker
Chaussee, Linie [4] auch w-vm und s-vm fahrend
Seite 183
Plan 36 = Rödingsmarkt auch zeitweilig Endstation der Linie
(24)
Seite 197
Bildunterschrift oberes Bild = Hinweis auf Seite 191 überholt, richtig ist
Seite 193
Seite 256
2. Spalte, 3. Absatz = am 03.08.1943 (Dienstag), die Angabe 02.08. ist
Tippfehler
Seite 284
nicht 23.12, sondern 24.12.1945 Wiedereröffnung Linie [38]
Seite 288
03.11.1947 = "nur werktags in der HVZ"
ist zu streichen
Seite 308
01.06.1951 = (Anwort auf die Frage "bis wann?" = bis Ende Juni 1951,
HH Abendblatt 09.06.51)
09.08.1953 = 02. - 09.08.1953 Turnfest und unmittelbar danach
10.-16.08.1953 Kirchentag
Seite 320
nicht 31.10, sondern 30.10.1955 die Eröffnung der Strecke der [9] über
Bhf. Barmbek
Seite 328
30.10.1956 = Linie [8] ab Altona, Neues Rathaus
15.01.1957 = Linie [15] ab Hohenzollernring
in Plan 66 auf Seite 329 sind die Endstellen aber korrekt eingetragen
Seite 339
rechte Spalte, 2. Absatz = Linie [3] endete ab 29. Oktober 1961 in
Langenfelde - korrektes Datum siehe aber Seite 341 in der Zeittabelle
Seite 347 und 349
20.05.1965 muss doch sein 30.05.1965 (Neueröffnung U-Bahn Schlump -
Lutterothstr)
Seite 349
08./09.06.1965 muss sein 09.05.1965
Seite 350
unter 22.05.1965 = Linie [14] sonntags vor 12:00 und nach 17:00
nur verkürzt Goldbekplatz
Seite 352
1, Absatz, 16. Zeile zu Linie [18] = teilweise (statt tagsüber);
Seite 352 (und 358) 2. Absatz, 4. Zeile zu Linie [1] = Umleitung nicht Stresemannstr, sondern M.-Brauer-Allee - Schulterblatt (Weiche der ehemaligen Linie [29] dort) - entsprechend Seite 358 unter dem 12.02.1968 zu ändern
Seite 353 und 358
Einstellung Linie [18] am 31.05.1969 (nicht am 30.05.1969)
Seite 358
Die unter dem 30.05.1970 aufgeführten Daten gehören zum 31.05.1970
Seite 360
2. Absatz, zu Linie [14] = Ab Veddel endete ihr 20-Minuten-Betrieb ab
....(danach fuhr die Linie noch alle 30 Minuten)
Seite 372
24.09.1975 muss sein 14.09.1975
18.07.1976 muss sein 25.07.1976
Seite 379 und 381
Linie [8] und Linie [15] = Das "dunkelblau" der Linienlaternen
erscheint im Druck zu "violett"
Seite 382
Graphik zu Linie [22] = Farben vertauscht - der Stern war blau und das Feld
grau
Das vergangene Jahr 2008 bot für Freunde der Hamburger Straßenbahn viele
neue und interessante Lektüre. Nachdem im Frühjahr das
Buch
von Dieter Höltge und Michael Kochems erschienen ist, erschien im Herbst
2008 in der historischen Schriftenreihe des Vereins Verkehrsamateure und
Museumsbahnen e.V. (VVM) der Band "Die Hamburger Straßenbahn -
Entwicklung des Liniennetzes 1866 - 1978" von Horst Buchholz. Wie der
Titel es aussagt, beinhaltet das Buch die Entwicklung des Liniennetz der
Hamburger Straßenbahn und nicht eine Beschreibung der Fahrzeuge oder des
Wageneinsatzes.
Über das Liniennetz sind jedoch allerlei interessante Informationen
enthalten. So beginnt der Autor mit der Geschichte der Pferdebahn im Jahr 1866
und beschreibt die Entwicklung über den Beginn der Elektrifizierung und die
Liniennetze im 20.Jahrhundert bis zur Einstellung der letzten Linie am 1.
Oktober 1978. Erfreulicherweise ist das Buch mit vielen historischen Bildern
versehen, wodurch der Leser mitgenommen wird auf eine geschichtliche Reise in
das historische Hamburg. Die vielen Bilder und Linienskizzen lassen die
Geschichte dabei sehr lebendig werden. Beim Lesen fällt sofort auf, dass der
Autor ein gebürtiger Hamburger ist, der sich in "seiner Stadt"
auskennt und man spürt die Liebe und die Mühe, die er sich bei der Recherche
gemacht hat. Viele Aussagen werden durch ausführliche Quellen belegt. Dort,
wo Quellen widersprüchliche Informationen angeben, ist dies gekennzeichnet
(beispielsweise auf S. 63), was für qualitativ hochwertige Recherche-Arbeit
spricht.
Etwas irreführend ist lediglich, dass der Autor schon vor der Einführung der
Liniennummern im Jahre 1900 mit den späteren Liniennummern arbeitet (wenn
auch in eckige Klammern gesetzt). Auf der einen Seite vereinfacht es zwar das
Lesen, wenn man sich unter der Nummer bereits eine konkrete Linie vorstellen
kann, auf der anderen Seite verwirrt es allerdings das vergleichende Lesen mit
anderen Büchern.
Insgesamt ist es jedoch ein sehr gutes Buch geworden. An dieser Stelle einen
großen Dank an den Autor! Für lediglich € 29,80 erhält der Straßenbahn-Freund
392 Seiten spannende Hamburger Straßenbahn-Geschichte.
Besprechung in der HN (Hamburger Nahverkehrsnachrichten) 4/2008

Neues Buch erschienen
geschrieben von: Harald Tschirner Datum: 06. Oktober 2008 16:31 im Nahverkehrsforum (Hamburg)
Man wird es mir hoffentlich nicht als unerlaubte Werbung ankreiden, wenn ich
auf den Band 7 der historischen Schriftenreihe des VVM hinweise, der
offensichtlich neu erschienen ist und am letzten Sonnabend in Braunschweig
bereits zu haben war:
"Die Hamburger Straßenbahn - Entwicklung des Liniennetzes 1866 -
1978" von Horst Buchholz; ich nehme mal an, diesem Forum unter "histor"
bekannt! Näheres hier: [www.vvm-museumsbahn.de]
Mit 392 Seiten ist es das wohl bisher umfangreichste Buch des VVM. Ohne hier
nun eine genaue Rezension zu verfassen, möchte ich darauf hinweisen, dass
es sich nicht um eine listenmäßige Chronik (wie hier: [www.webtramways.com]
) handelt, sondern die Linienentwicklung mit umfangreichem Text, Tabellen
und einer Unzahl von einheitlichen Netzplänen ausführlich dargestellt
wird.
Auch ist eine Vielzahl von passenden und interessanten Fotos eingestreut.
Hier muss ich allerdings , Horst möge mir verzeihen, Kritik anbringen: die
Wiedergabequalität der Fotos ist in vielen Fällen etwas flau, was bei der
übrigen Qualität des Buches (Kunstrdruckpapier!) und vor allem der
dahinter steckenden akribischen Arbeit, sehr bedauerlich ist. Trotzdem: wer
sich mit der Geschichte des Hamburger Verkehrs befasst, kommt m.E. an diesem
Werk nicht vorbei!
Großer Dank an Horst Buchholz für dieses Buch, das eine ideale Ergänzung
des Buches von Höltge darstellt.
Und zum Abschluss zwei Zitate aus dem letzten Absatz des Textes (Seite 374):
"Straßenbahnen sind keine Nostalgie. Wir Hanburger hatten ein
leistungsfähiges Nahverkehrsmittel, preiswerter als Hochbahnviadukte und
U-Bahn-Tunnel und langlebiger als Omnibusse."..."Also: vielleicht
ist die Hoffnung auf einen neuen Beginn nicht vergeblich." Dem schließe
ich mich vorbehaltlos an.
Beste Grüße
Harald Tschirner