HAMBURGER STADTPLAN 1940  
(8 Teilblätter - Plan "Hansa")
Als 1937 die Städte Hamburg, Altona,. Harburg und Wandsbek zu einer Stadt zusammengefaßt wurden, probierten die damaligen Machthaber eine kurze Zeit andere Strukturen der Verwaltungsgliederung, bevor dann 1938 Groß-Hamburg in 10 "Kreise" eingeteilt wurde. Bei dieser Aktion wurden auch einige Stadtteile noch weiter geteilt, so dass auf dem Stadtplan dann Namen erscheinen wie "Barmbeck-Südost" oder "Neustadt-Nord" und wo Eppendorf das Gebiet verlor, das auch heute noch Hoheluft heißt.

Dessen ungeachtet hat sich diese Gliederung im wesentlichen in der Hamburger Struktur der sieben Bezirke ziemlich deutlich erhalten. Um die Verwaltung der 1943 weitgehend zerstörten Stadt zu vereinfachen, wurden aus 10 Kreisen dann 7. Die alten "Kreise" 7, 8 und 9 sind die Vorläufer der Bezirke Altona, Harburg und Begedorf. Der Bezirk Wandsbek kann seine Herkunft aus dem Kreis 10 nicht verleugnen. Die Kreise 3,4 und 5 hat man grob gesehen zum Bezirk Mitte zusammen gefaßt. Bleiben die drei Kreise 1, 2 und 6 - aus ihnen entstanden die Bezirke Nord und Eimsbüttel

Die beiden Karten der Verwaltungsstrukturen 1938 stammen aus Wikipedia, Urheber ist "NordNordWest", mit dessen Einverständnis die Pläne hier erscheinen. In die Karte der inneren Stadttiele sind von mir die Kreisnummern eingetragen.

Ungewohnt bei den Blättern des Stadtplanes ist, dass die Buslinien mit dem gleichen roten Strich eigetragen worden sind wie die Straßenbahnlinien (z.B. Quickbornstraße oder "Bramfelder Heerstraße" oder zwischen Wandsbek-Markt und Horner Rennbahn)

 

Wie hier zu sehen wurde schon ziemlich früh dieGegend um die Gr. Freiheit, Bleicherstr. und Lerchenstr., die bisher zu Altona gehört hatte, jetzt dem
Stadtteil St. Pauli zugeordnet und die neue Grenze zu Altona in gerader Linie über Kleine Freiheit und Bernstorffstr. geführt


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